MT-07 Rundscheinwerfer Umbau

In den letzten Monaten habe ich einiges an meiner MT-07 verändert. Mir hatte leider von Anfang an die Lichtmaske der 07 nicht zu 100% gefallen, deshalb musste dort noch mal Hand angelegt werden. Optisch hatte mir damals die SV650 besser gefallen als die MT, jedoch hat mich das Gesamtpaket der MT07 am meisten überzeugt.
Deshalb habe ich mir überlegt, die Original Lampenmaske der MT gegen einen 7″ Rundscheinwerfer zu tauschen, außerdem wollte ich den Tacho endlich vom Lenker weg bekommen, da er leider nicht wirklich in der Blickrichtung liegt, und man jedesmal den Blick von der Straße nehmen musste, um auf den Tacho zu schauen (da müsste Yamaha evtl mal was ab werk ändern) Daraufhin bin ich in den nächsten Baumark Gehfahren und habe mir mal etwas an Alu Profilen zu kaufen und habe angefangen zu basteln. hier das Ergebnis

Den 7″ Rundscheinwerfer habe ich für knapp 70€ bei Ebay gefunden, und das ganze sogar mit E-Nummer. Die passenden Halter gab es ebenfalls für schmales Geld bei Ebay. Der Umbau war etwas komplizierter, da die Kabel etwas neu verlegt werden mussten. zudem habe ich alle Stecker und offenen Kabel nochmals mit ISO-tape umwickelt. das Kabel für die Lampe musste auch etwas verlängert werden. Aber mit etwas Geduld hat es dann alles funktioniert.

Ein kleines Windshield gab es auch noch, wobei ich mit dem noch nicht zu 100% zufrieden bin. Da muss ich noch mal schauen, ob ich es so belasse, oder dort noch mal nach einer alternative schaue.

Im Großen und ganzen bin ich aber mit dem Umbau mehr als zufrieden. Und die Lichtausbeute mit dem gleichen Leuchtmittel erscheint mir auch als mehr.
Jetzt fehlen nur noch neue Blinker, da bin ich immer noch auf der Suche. Außerdem sollen die Felgen noch schwarz Gepulvert werden, aber das kommt erst, wenn ich den Road 5 runter gefahren habe.

Sprühfolie by 2thaut

Vor einigen Tagen habe ich damit begonnen, die Verkleidung meiner MT-07 zu Folieren. Hatte das ganze ja schon mal mit herkömmlicher Folie gemacht, war aber von dem Ergebnis gar nicht zufrieden. Weil die Form der Verkleidung etwas kompliziert zu Folieren ist, habe ich beschlossen Sprühfolie zu verwenden. Nach etwas Recherche bin ich dann auf die Produkte der Firma Foliatech gestoßen, welche von 2thaut vertrieben wird.
Die Bestellung lief super unkompliziert ab und binnen 48std war dann die 1. Bestellung da.
Das auftragen der Folie ist sehr einfach, wichtig ist nur, dass man alles ordentlich sauber machen (in meinem fall mit ISOprop), dann zwei dünne Schichten und anschließend 4 Deckende Schichten.
Nach gut 48std war dann alles trocken. Um das ganze dann noch etwas stabiler zu machen, habe ich noch 2 schichten Matten Acryllack aufgetragen und es heute dann final Montiert. Jetzt warte ich mal ab, wie lange das ganze hält. von dem Ergebnis bin ich aber mehr als zufrieden.

Folgende Produkte habe ich verwendet:
Nardo Grau
Schwarz Matt
Acryl Klarlack

Michelin Road 5

Seit dem 25.1.2018 fahre ich nun den Michelin Road 5 anstatt dem Bridgestone BT023(m). Ich hatte mich nachdem der Gripp des BT023 ohne Vorwarnungen mehrfach abgerissen ist und ich meine MT dadurch mehrfach fast in die Walachei geschossen hätte dazu entschieden den Erstausrüster Reifen zu entsorgen und geben einen Tourensport Reifen zu tauschen. Zur Auswahl standen:

– Bridgestone T31
– Michelin Pilot Road 4
– Metzeler Roadtec 01
– Michelin Road 5

Da mir viele den Michelin Pilot Road 4 empfohlen haben und Michelin Anfang Januar den Road 5 herausgebracht haben stand für mich fest, dass es der Nachfolger des Pilot Road 4 wird. Klar es gab noch keine wirklichen Erfahrungswerte etc, aber irgendjemand muss ja mal den Vorreiter machen :-p. Sprich eine Werkstatt gesucht, die mir zu einem angemessenen Preis den Wechsel macht und los gings. Bei gefühlten minus 4 Grad bin ich dann zu Yamaha Heuser in Hamburg gefahren und habe meine Maschine dort abgestellt und habe mir die zeit bei Louis tot geschlagen. Eine gute stunde später konnte ich mein Baby dann auch wieder abholen und habe natürlich gleich eine kleine fahrt unternommen (ca 80km) und schon auf den ersten Metern hat man einen Riesen unterschied zu den BT023 gemerkt, Kein Rutschen mehr, eine wesentlich bessere Eigendämpfung und auch der „Gripp“ war trotz der Kälte besser.
Inzwischen bin ich 3200km mit dem Reifen unterwegs und habe die Entscheidung nicht bereut. Die Yamaha ist vom Gefühl her noch Mals Handlicher geworden, die Ablauf-Geräusche sind weniger geworden und der Reifen verhält sich wunderbar auf den Straßen. Der Gripp ist bei jeder Lage spürbar, egal ob es halt oder warm ist. Er vermittelt einem immer ein Sicheres Gefühl, auch wenn die Straßen Nass oder kalt sind. Zwecks Laufleistung, werde ich den Road 5 mit dem Pilot Road 4 (welcher auf der Tracer meiner Frau montiert ist vergleichen) Vermute aber, dass sie annähernd gleich sein werden.
Ich werde versuchen, den Post hier weiter zu führen, wenn es was neues zu berichten gibt.

So viel aber schon mal vorweg. Ich kann den Michelin Road 5 auf jedenfalls wärmstens weiter empfehlen. Und die paar €, die er teurer ist, als der Pilot Road 4 sind es alle mal wert, zumal der Pilot Road 4 auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat.

HMT´s 2018

Auch dieses jähr war ich wieder auf den Hamburger Motorrad Tagen unterwegs um mal ein wenig zu schauen, was die Hersteller so neues auf den markt geschmissen haben. Da es leider relativ voll war und ich etwas faul war Bilder zu machen gibt es leider nicht so viele eindrücke von der Messe. Dafür habe ich mir 3 Motorräder herausgesucht, welche ich dieses Jahr gerne einmal fahren Möchte. Das wären einmal die Yamaha Tracer 900 GT, die Honda MSX 125 und die Harley-Davidson Iron 883. Ich werde euch auf jedenfall Berichten, wie es gelaufen ist .


Yamaha Niken :-p


Das neue Federbein der 2018er MT-07


MT-07 Umbau

Probefahrten 2017

2017 durfte ich ein paar Probefahrten mit verschiedenen Bikes unternehmen. Für das jähr 2018, werde ich ebenfalls versuchen ein paar Maschinen Probe zu fahren.

Suzuki SV 650 (76PS & 64 Nm / 8100 min-¹, 197kg)


Die Suzuki SV650 war bei mir mit in der Engeren Auswahl, jedoch hat mir die Sitzposition nicht zugesagt, weil ich nach kürzester Zeit schmerzen in den Handgelenken hatte. Der Motor der SV650 hat auch mit dem Original Auspuff einen super Klang und auch das Fahrverhalten ist sehr angenehm. Optisch hat sie mir ebenfalls sehr gut gefallen.

Yamaha MT-09 (115PS & 87,5 Nm bei 8.500 /min , 193KG)


Die Yamaha MT 09 ist einer der Beeindruckendsten Motorräder, die ich bisher gefahren bin. Der 3Zylinder Motor in Verbindung mit dem Quickshifter bringt so unglaublich viel spaß, das man gar nicht mehr von dem Motorrad absteigen möchte. Beim Beschleunigen muss man die ganze zeit aufpassen, das sich das Rad vorne nicht die ganze zeit hebt, aber wenn man ein wenig mit Ihr gefahren ist, fühlt man sich wie zu Hause. Das Fahrwerk könnte noch etwas besser sein, das sollte aber bei der neuen SP Geschichte sein.

Honda CB500f/x (48PS & 43Nm bei 7000/min, f 191KG/ x 195KG)


Die Beiden Hondas hatte ich jeweils für einen tag, als meine CBF500 beim Händler war. Die CB500f & CB500x sind super Einsteigermotorräder für den A2 Führerschein da beide 48PS haben. Sie sind leicht zu Händeln, haben eine Ruhige Gasannahme und ein angenehmes Fahrwerk, bei der sogar die Federgabel einstellbar ist, was man in der Preisklasse selten findet. Die Motoren sind sehr sparsam Honda gibt sie mit 3,5l/100km an, bei mir stand was mit 3,8 als Durchschnitt.

Yamaha XSR700 (74,8PS & 68,0 Nm bei 6.500 /min, 186KG)

Die Yamaha XSR 700 darf natürlich nicht fehlen auf der Liste der Maschinen, die ich Probegefahren bin. Die XSR 700 gefällt mir optisch noch etwas besser als meine MT-07 jedoch bin ich bei er Probefahrt nicht so wirklich warm mit ihr geworden. Da der Tank etwas länger ist, sonst man etwas weiter hinten, somit ist nicht ganz so viel Gewicht auf dem Vorderrad, weshalb sie mir auch ab und an vorne hoch kam, zudem hatte ich das Gefühl, dass sie ab 120km/h etwas schwammig wurde. Kan vielleicht auch an mir gelegen haben, aber das war für mich leider ein Ausschluss Kriterium, weshalb ich mich auch für die MT-07 entschieden habe. Zudem war sie noch mal einiges teuerer als meine MT.

Yamaha MT-07 (74,8PS & 68,0 Nm bei 6.500 /min, 182KG)


Die MT-07 Bietet eigentlich alles, was man so braucht. Sie ist sehr leicht und Wendig. Sie hat ausreichend Durchzug und ein Ordentliches Drehmoment, was schon relativ früh anliegt. Die Sitzposition ist sehr angenehm, wodurch man auch längere Touren mit Ihr machen kann (dafür ist jedoch ein Windschild zu empfehlen). Man kann mit ihr super durch die Kurven heizen. Die Bremsen beißen sehr gut zu. Zudem ist sie sparsam (nach 2,5tkm liegt mein Durchschnittsverbrauch bei 4,6l/100km) und Kostengünstig im Unterhalt ( knapp 150€ Versicherung/Steuern im Jahr). Außerdem ist sie sehr Zuverlässig, was der Dauertest bei Motorrad bewiesen hat. Bis heute habe ich den Kauf nicht bereut und freue mich jedes mal wie ein Schneekönig, wenn ich mich auf die Yamaha setzen kann um eine Runde zu drehen.

Weitere folgen …

TomTom Bandit

Das Thema Actionkamera darf natürlich nicht fehlen. Als Erste Actioncam hatte ich die GoPro Session, welche aber wieder zum Händler zurück ging, da sie bei mir nur Probleme gemacht hat. Nach einiger zeit habe ich dann die TomTom Bandit gefunden, welches es mit einem Super Zubehörpaket (Lenkerhalterung, Halterungen, Unterwasserlinse, etc) für einen Super Preis gab. Was ich an der Bandit super finde, ist der Große Akku und das eingebaute GPS. Die Bildqualität ist zwar nicht ganz ebenbürtig mit einer Session 5 oder Hero6 aber für den preis kann man echt nicht meckern. Die Mitgelieferten Halterungen wirken sehr hochwertig und die App ist klasse, wenn man in kurzer Zeit einen kleinen Clip für Facebook und Instagram zusammenstellen möchte. Einfach die Kamera mit dem handy per Wlan verbinden App öffnen und kurz schütteln und schon erstellt die app ein Video 60/120sec anhand von gespeicherten Punkten wie Beschleunigung, Bremsen & Geschwindigkeit. Zudem kann man sich bei den Videos die Geschwindigkeit, G-Kräfte, Position etc einblenden lassen.

Technische Daten:

– Videoauflösung in 4K Ultra HD und Fotos mit 16 MP
– Eingebaute Bewegungssensoren (Geschwindigkeit, Beschleunigungskraft, Höhe, Beschleunigung, Rotation usw.)
– Filme bis zu 3 Std. ohne Unterbrechung in Full HD
– Sofortige und sichere Befestigung mit dem Click & Go-Halterungssystem der Bandit
– Wasserdicht bis 40 m* – die TomTom Bandit wird mit einer Unterwasserlinse geliefert

Honda CBF 500

Die Honda CBF 500 ABS habe ich mir ende Mai 2017 gekauft, nachdem meine XJ 600 immer mehr kaputt gegangen ist. Mit der Honda habe ich einige kleine Touren gemacht. Die CBF kann ich nur jedem Fahranfänger empfehlen. Sie ist leicht, handlich und überfordert einen nicht. Der 2 Zylinder von Honda ist sehr sparsam, nach über 3tkm hatte ich bei etwas sportlicher Fahrweise einen Durchschnittsverbrauch von 5,14l. Bei etwas ruhiger Fahrweise schafft man denke ich einen Verbrauch von 4-4,5l/100km. Da meine Frau jedoch mit Ihrer Kawasaki ER5 nicht warm wurde und sie die Tracer 700 von Yamaha haben wollte und der Händler uns ein Super Angebot für die Tracer 700 und die MT-07 gemacht hat, und mir die 57PS der Honda nicht ganz gereicht haben, habe ich sie wieder verkauft.

Gemacht hatte ich an der Honda:
Verstellbare Brems und Kupplungshebel von ProBiker, neue Blinker und Felgenaufkleber.

Technische Daten:
Hubraum: 499
Zylinder: 2
PS/KW: 57/ 42 bei 9500/min
Drehmoment: 45Nm bei 8000/min
Fahrzeuggewicht (kg): 202
Sitzhöhe (mm): 770

Yamaha XJ 600

Die Yamaha XJ600 4br hatte ich mir im April 2017 gekauft. Und habe dann versuche sie für den TÜV fertig zu machen, was leider nicht so ganz funktioniert hat bzw zu teuer geworden wäre, deshalb habe ich sie nach Kurzer Zeit wieder verkauft und mir eine günstige Honda CBF500 ABS gekauft.
Verändert hatte ich an der XJ600 nur die Blinker.

Technische Daten:
Hubraum: 599
Zylinder: 4
PS/KW: 50/ 37 bei 7000U/min
Drehmoment: 55Nm bei 7000U/min
Fahrzeuggewicht (kg): 208
Sitzhöhe (mm): 770